
Elon Musk soll laut Analysten während einer Ergebniskonferenz von Tesla am vergangenen Mittwoch (22) eine „ungewöhnlich zurückhaltende“ Haltung eingenommen haben.
Der Unternehmer, der dafür bekannt ist, äußerst optimistische Zeitpläne zu nennen, die als unrealistische Ziele interpretiert werden können, räumte während des Treffens ein, dass die Ausweitung des Robotaxi-Dienstes des Unternehmens langsamer voranschreitet als ursprünglich erwartet.
Es ist erwähnenswert, dass Musk im Oktober des vergangenen Jahres angedeutet hatte, dass das autonome Taxinetzwerk von Tesla bis Ende 2025 für „die Hälfte der US-Bevölkerung“ verfügbar sein würde. Dies ist jedoch nicht eingetreten.
Nun gab der Unternehmer während des jüngsten Calls den Investoren einen neuen Zeitrahmen und prognostiziert, dass die fahrerlosen Fahrzeuge bis Ende 2026 nur in etwa 12 US-Bundesstaaten im Einsatz sein werden.
Laut Reuters bezeichneten Analysten von William Blair Musks Präsentation als „energielos“ und hoben hervor, dass sein zurückhaltender Ton bei Themen, über die er zuvor begeistert gesprochen hatte, auf unerwartete operative Schwierigkeiten hindeutet.
Für Musk hängt die Verzögerung mit der Notwendigkeit zusammen, die vollständige Sicherheit des Systems vor einer breiten Einführung zu gewährleisten. Tesla wartet auf ein entscheidendes Software-Update, das als wesentlich angesehen wird, um die Sicherheitsstandards zu erhöhen und das Risiko von Verletzungen oder Todesfällen zu verringern.
Laut Experten spiegelt dieser Wandel im Optimismus des Unternehmers jedoch die Schwierigkeiten wider, mit denen Unternehmen beim Betrieb autonomer Flotten in großem Maßstab konfrontiert sind — eine Herausforderung, die bereits bei den Taxis von Waymo beobachtet wurde, die häufig unter Betriebsproblemen leiden.
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